H a n f k n o t e n .

Es handelt sich hierbei um eine von einer Freundin und mir ins Leben gerufene Bewegung. Und nein, wir unterstützen damit keine Kiffer. Wir unterstützen allgemein keinen Konsum von Drogen, musikalische ausgenommen.
Hanfknoten ist eine Anti-Raucher-Bewegung.
Viel zu viele Menschen rauchen. Vor allem Jugendliche. Die Gesundheitsinvaliden von morgen. Das ist allgemein bekannt und äußerst bedauerlich.
Besonders traurig ist die Tatsache dass das teilweise hochintelligente Menschen sind die auf so eine simple Sache hereinfallen. Irgendwann kommt nämlich dieser Eine Satz. "Ich rauche um mich zu entspannen." Ohje. Dieser Satz ist Zeichen für eine fortgeschrittene Sucht, wer ihn schon mal seinem Mund entfleuchen hörte sollte umgehend eine Entziehungskur aufsuchen.
Natürlich werden sie entspannter wenn sie rauchen. Aber doch nur nach den ersten Zügen. Weil dann das Bedürfnis, andere unschuldige Mitmenschen zuzuqualmen, befriedigt ist. Wundervoll.
Viel mehr ist es aber nicht. Denn wenn wir süchtig sind (was wir selbstverständlich niemals zugeben würden, neeeihin, wir können jederzeit aufhören, nich?) fordert unser Körper nach einiger Zeit von neuem die Droge.
Und öfter.
Und öfter.
Und ehe wir es uns versehen sind wir zum Kettenraucher geworden. Sowas.
Es ist so furchtbar einfach, und doch so wahnsinnig wirkungsvoll. Und das einigen Leuten möglicherweise mal klarzumachen ist die Aufgabe von Hanfknoten. Hachja.

Funktioniert folgendermaßen:
Jeder kann bei Hanfknoten mitmachen und damit vielleicht einige Mitmenschen von ihrer weiteren Selbstzerstörung abhalten.
Wie?
Ganz einfach. Indem man Hanf knotet.

Ursprünglich wollten wir Gras knoten. Also richtiges Gras. Aber irgendwie... naja, man hätte immer einen Grasbeutel mit sich herumtragen müssen. Und im Winter wächst ja auch nicht SO viel Gras.
Also Hanf. Das naheliegendste.
Hanf(schnur) ist haltbar, ökologisch (100% biologisch abbaubar), stinkt nicht, sieht schön aus (gibts in vielen verschiedenen Farben), und wenn man sie im Weltladen kauft unterstützt man auch noch andere Menschen. Also neben den Rauchern. Aber die sind eigentlich selber an ihrem Dilemma schuld.
Wenn man sich die Hanfschnur besorgt hat, wartet man die nächste große Pause/Mittagspause ab, stellt sich dann mit seiner Hanfschnur in die Raucherecke und beginnt zu knoten.
Es gibt keine bestimmte Knottechnik, ganz simple Knoten tuns natürlich, oder man könnte versuchen etwas ähnliches wie diese komischen kleinen Freundschaftsbändchen zu fabrizieren (erfahrungsgemäß endet das zwar in einem Debakel, aber naja. Nichts ist unmöglich..), wem das alles zu doof ist der kann auch eine Häkelnadel benutzen (aber um Gottes Willen nicht behaupten man würde Hanfhäkeln..).
Ja. Wenn man dann gefragt wird was man tut und warum empfiehlt es sich, folgenden Satz auswendig zu lernen: "Ich hanfknote. Das beruhigt meine Nerven."
Wenn man das gesagt hat hat man seine Aufgabe vorerst erfüllt. Der Raucher kommt möglicherweise ins Grübeln. (Sollte er versuchen einen in eine geschlossene Anstalt einzuweisen kann man sich wahlweise auch an sein Bein ketten bzw. knoten.)
Natürlich muss man immer weiter knoten. Allüberall. In der S-Bahn, auf dem Schulhof, während dem Bio-Unterricht, am Arbeitsplatz... Gibt übrigens auch schöne Hände.

Beispiele für Hanfschnur(knoten):

Wer hanfknotet kann etwas bewegen. Ganz ernsthaft.

 

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